Jetzt wird für den U-Bahn-Bau gebohrt!

Bis Oktober werden an 75 Stellen, u.a. in den Bezirken Mariahilf, Neubau, Alsergrund und Favoriten, Probebohrungen für den Ausbau der U5 und U2 durchgeführt. Kosten: rund zwei Millionen Euro.

Ein eher ungewöhnliches und untertags sehr lautes Bild prägt derzeit die Kaunitzgasse in Mariahilf: Auf Höhe Nummer 12 steht eine Ramme (Baumaschine, Anm.), seit gestern finden hier Probebohrungen für die geplante U2-Verlängerung bis zum Matzleinsdorfer Platz und den Bau der U5 bis zum Alten AKH statt.

Meterweise wird aus maximal 50 Metern Tiefe Material an die Oberfläche geholt: "Meist fördern wir Ton, Ziegelscherben und Sand zutage. Selten auch Fossilien oder Meteoriteneinschlüsse", erklärt Martin Schmid, Bauberatungsleiter bei der MA29. Die Proben werden chemisch und physikalisch untersucht und dienen als Entscheidungsgrundlage für die Trassenführung.

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