Österreich

Jetzt wird in Linz auch noch die Müllentsorgung teur...

Heute Redaktion
14.09.2021, 16:53

Vier Angriffe auf das Geldbörserl in einem Jahr: Im Mai stiegen in Linz die Preise für Erdgas um 8,4 Prozent, in diesem Monat sind die Fernwärmegebühren um 6,3 Prozent in die Höhe geschossen, mit Juli müssen die Stahlstädter auch um 10 Prozent mehr für ihren Müll bezahlen. Und: Bald sollen auch noch die Kanalgebühren ansteigen.

In Summe sind das rund 100 Euro Mehrkosten mit denen eine durchschnittliche vierköpfige Familie jedes Jahr fertig werden muss. Demnach gehen jährlich rund 2020 Euro für Strom, Heizung, Müll und Wasser drauf.

Noch im April zahlte ein Vier-Personen-Haushalt 707 Euro für die Fernwärme, 97 Euro Müllgebühren, 163 Euro Stromrechnung, 804 Euro an Heizkosten und 155 Euro für das Wasser. Insgesamt waren das 1926 Euro. Im Vergleich mit anderen Landeshauptstädten ist die Stahlstadt aber trotz der Erhöhungen hinter Eisenstadt weiterhin die kostengünstigste.

Die Gebühren liegen im Schnitt bei 2179 Euro. Einsamer Spitzenreiter ist hingegen Salzburg, wo die Durchschnittsfamilie jährlich 2337 Euro für Strom, Gas, Müll und Abwasser hinblättern muss.

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