Horror-Szenario

"Job-Apokalypse" durch KI – 8 Millionen Stellen wackeln

Künstliche Intelligenz könnte alleine in Großbritannien bis zu 8 Millionen Jobs überflüssig machen, warnt eine Denkfabrik. Es gibt aber auch Chancen.

Newsdesk Heute
"Job-Apokalypse" durch KI – 8 Millionen Stellen wackeln
Alleine in Großbritannien könnte Künstliche Intelligenz bis zu 8 Millionen Arbeitskräfte überflüssig machen.
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Der Report liest sich düster. Knapp 8 Millionen Menschen könnten im "Worst Case" durch den Aufstieg Künstlicher Intelligenz (KI) alleine in Großbritannien ihre Jobs verlieren – und das bereits in den nächsten fünf Jahren.

Besonders betroffen von der drohenden "Job-Apokalypse" wären Frauen und Junge sowie Niedriglohn- und Teilzeitkräfte, so die linksorientierte Denkfabrik Institute for Public Policy Research (IPPR) in ihrer Veröffentlichung vom 27. März 2024, auch der "Guardian" berichtete darüber.

Großbritannien befinde sich demnach auf dem Scheideweg: Immer mehr Unternehmen auf eine Automatisierung von Routine-Aufgaben durch generative KI setzen würden. Diese kann unter anderem Daten und Texte sinnerfassend lesen und verfassen, sowie auch schon in Teilen Software schreiben.

Aktuell sei man noch in der "Experimentierphase". Doch schon jetzt könnte laut IPPR jede Zehnte (11 %) der 22.000 analysierten Aufgaben durch KI übernommen werden. In einer zweiten Welle könnte diese Zahl dann bei breiter Integrierung auf das mehr als Fünffache (59 %) anwachsen und erstmals auch Aufgaben betroffen sein, die nicht nur Routine sind. 

Gesamtwirtschaftlich würde das auf das Wachstum drücken, Zugewinne in der Produktivität durch ein stagnierendes Bruttoinlandsprodukt aufgehoben. Soviel zum Horror-Szenario. Es gibt aber in dem Report auch eine andere, deutlich rosigere Vision.

Entscheidungsträger am Zug

Diese sieht IPPR bei einer Augmentation der Belegschaften durch generative KI. In diesem Optimal-Szenario würden keine Jobs verloren gehen und auch die Wirtschaft um rund vier Prozent sowie die Lebensstandards wachsen.

Welche Zukunft am Ende Realität würde, läge nun in der Hand der Regierung, sagt IPPR-Ökonom Carsten Jung: "Die bereits existierende generative KI könnte zu einer großen Störung des Arbeitsmarktes führen oder das Wirtschaftswachstum enorm ankurbeln. In jedem Fall wird sie für Millionen von uns einen entscheidenden Wandel bewirken." 

Regierung, Arbeitgeber und Gewerkschaften müssten jetzt rasch wichtige Entscheidungen zum Umgang mit dieser neuen Technologie treffen: "Wenn sie nicht bald handeln, könnte es zu spät sein."

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    Pixabay/Heute

    Auf den Punkt gebracht

    • Eine Denkfabrik warnt davor, dass bis zu 8 Millionen Jobs in Großbritannien in den nächsten fünf Jahren durch den Aufstieg Künstlicher Intelligenz überflüssig werden könnten, wobei Frauen, Junge, Niedriglohn- und Teilzeitkräfte besonders betroffen wären
    • Es gibt jedoch auch eine positive Vision, die eine Augmentation der Belegschaften durch generative KI und ein Wachstum der Wirtschaft um rund vier Prozent sowie der Lebensstandards sieht
    red
    Akt.
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