Job-Welle! AMS schreibt jetzt 9.000-Euro-Stelle aus

Die Turbulenzen am Arbeitsmarkt sind noch lange nicht vorbei. Trotzdem scheint der Job-Motor jetzt zu starten.
Die Turbulenzen am Arbeitsmarkt sind noch lange nicht vorbei. Trotzdem scheint der Job-Motor jetzt zu starten.picturedesk.com
Die Corona-Pandemie hat tiefe Furchen in die Berufswelt gerissen. Doch nun sind beim AMS viele Stellen neu zu haben – auch mit durchaus saftigem Lohn.

"Alles Gute @WolfgangMueckst ! Viel Kraft und Erfolg bei der auch für den Arbeitsmarkt so wichtigen Pandemiebekämpfung. Wir vom AMS unterstützen gerne und ich freue mich auf eine bestimmt gute Zusammenarbeit zB zu Pflege, Menschen mit Behinderung, Mindestsicherung, usw." So gratuliert AMS-Chef Johannes Kopf dem am Montag angelobten Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein zum Berufseinstieg.

Apropos Berufseinstieg: Nach heftigen Turbulenzen in der Corona-Krise – im März 2021 waren 458.000 Menschen als arbeitslos gemeldet oder in Schulungen des AMS – scheint der Job-Motor langsam ins Schnurren zu kommen. Dass es derzeit viele offene Stellen gibt, zeigt Kopf auf seinem Twitter-Account. Vom Lehrberuf "Binnenschifffahrt" (512 Euro brutto pro Monat) bis zum Mitarbeiter im Bundesrechenzentrum (53.398,66 Euro im Jahr) ist alles dabei.

Frauen "besonders erwünscht"

Reihenweise Posten gibt es etwa im Polizeidienst, bei Staatsanwaltschaften oder im Strafvollzug. Eine Auswahl: ExekutivbediensteteR im Polizeidienst in Niederösterreich mit 1.740 Euro in der Grundausbildung, ExekutivbediensteteR im Justizwachdienst in der Justizanstalt Stein mit 1.765,60 Euro oder Leiterin/Leiter der Staatsanwaltschaft Leoben mit einem Monatsgehalt von mindestens 9.187,50 Euro monatlich – Frauen sind dabei "besonders erwünscht".

Ab sofort ist auch durch die neue Jobsuchmaschine www.ams.at/allejobs fast das komplette Jobangebot in Österreich auf einen Klick zugänglich. Mit insgesamt fast 300.000 freien Stellen stehen Jobsuchenden und Beschäftigten, die sich verändern wollen, ab jetzt viel mehr Stellenangebote zur Verfügung als bisher. Die Entwicklung der Web-Anwendung erfolgte durch das Bundesrechenzentrum als IT-Partner des AMS.

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