Netflix-Star spritzte Angestellten Tiger-Mittel

Joe Exotic aus "Tiger King"
Joe Exotic aus "Tiger King"Netflix
Ein neues Gerücht um Netflix-Star Joe Exotic macht die Runde: Er soll seinen Angestellten ein Beruhigungsmittel für Tiere injiziert haben. 

Erst sperrte er seine Tiere ein, dann wurde er selbst eingesperrt: Der schräge Großkatzenzüchter Joe Exotic, bekannt aus der skurillen Netflix-Doku "Tiger King", sitzt für 22 Jahre wegen Auftragsmord und Tierquälerei im Gefängnis. Nun wurden neue Vorwürfe gegen ihn erhoben.

In der Doku "Die Wahrheit hinter Joe Exotic: Die Rick Kirkham Story" (auf dem Pay-TV-Sender Investigation Discovery) behauptet Journalist Rick Kirkman, dass der Tiger-Züchter seinen Angestellten Ketamin injizierte. "Ich sah, wie Joe Drogen für Tiere an seine Mitarbeiter weitergab. Wenn sie Husten hatten oder erkältet waren, hat er Ketamin genommen, ein Beruhigungsmittel für Tiere, und den Leuten Injektionen verpasst. Alle, die dort gearbeitet haben, waren Sonderlinge", erzählt er darin. Ketamin ist übrigens nicht nur ein Narkosemittel für Tiere, sondern in seltenen Fällen auch für Menschen. Außerdem ist es eine beliebte Partydroge. 

"Er begann Dinge zu tun, die falsch waren"

Kirkman stellt zudem nochmals klar, dass Exotic alles andere als ein "Freund der Tiere" war: "Joe präsentiert sich gern als Tierliebhaber und als jemand, dem diese Wesen am Herzen liegen. Aber nachdem er Vertrauen zu mir gefasst hatte, begann er, Dinge zu tun, die falsch waren."

Viele Tiere, die Exotic zur Pflege aufnahm, soll er zuerst erschossen haben und dann an Tiger verfüttert haben. Von den Raubkatzen selbst hatte der Reality-TV-Star große Angst. Meistens habe er mit alten und gebrechlichen Tigern gearbeitet. 

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