Die Ernte der süßen roten Beeren ist geschafft – doch wer auch nächstes Jahr viele Johannisbeeren ernten will, muss jetzt zur Gartenschere greifen. Der Rückschnitt nach der Ernte ist entscheidend für eine gute Ernte im Folgejahr.
Gartenprofis empfehlen, die zwei bis drei ältesten Haupttriebe nach der Ernte zurückzuschneiden. Aber welche sind das? Die ältesten Triebe erkennt man an ihrer dunkelbraunen bis schwarzen, oft rissigen oder matten Rinde. Auch starker Moos- oder Flechtenbewuchs ist ein Zeichen für alte Äste.
Wie 24garten.de berichtet, sollte man beim Schneiden konsequent sein. Man kann selten zu viel wegschneiden, solange man von den neuen Ruten etwa zwei bis drei kräftige Exemplare stehen lässt. Am Ende sollen nicht mehr als acht bis zwölf gut verteilte Haupttriebe übrig bleiben.
Beim ersten Rückschnitt sollten die Sträucher bereits drei oder vier Jahre alt sein. Erst dann ist der Strauch voll entwickelt und kann zurückgeschnitten werden, um Platz für neues Fruchtholz zu schaffen und den Beeren mehr Licht zu verschaffen.
Für dickere Äste empfiehlt es sich, eine kleine Astsäge zu verwenden. Bei jüngeren Sträuchern reicht eine normale Gartenschere völlig aus. Der Rest der neuen Ruten darf ebenfalls weg – so schafft man Platz für kräftiges Wachstum im nächsten Jahr.