John Kerry für letzte Atomgespräche in Wien

Bild: AP

Weil am kommenden Dienstag die Frist für eine Einigung im Atomstreit mit dem Iran abläuft, findet in Wien am Freitag ein hochkarätiges Gipfeltreffen statt. US-Außenminister John Kerry bereitet sich ab Freitag in der Hauptstadt auf den Verhandlungsmarathon mit dem iranischen Außenminister Mohammed Dschawad Sarif, der am Samstag erwartet wird, vor. Sieben große Streitpunkte sind noch offen.

Weil am kommenden Dienstag die Frist für eine abläuft, findet in Wien am Freitag ein hochkarätiges Gipfeltreffen statt. US-Außenminister John Kerry bereitet sich ab Freitag in der Hauptstadt auf den Verhandlungsmarathon mit dem iranischen Außenminister Mohammed Dschawad Sarif, der am Samstag erwartet wird, vor. Sieben große Streitpunkte sind noch offen.

Bis zum 30. Juni wollen die Außenminister des Iran und der fünf UNO-Vetomächte plus Deutschland (5+1) im Wiener Nobehotel Coburg mit einem zweisprachigen Abkommen (Englisch  und Persisch) den zwölfjährigen Atomstreit beenden. Laut Iran sind noch viele Punkte offen.

Friedliche Atomnutzung vs. Stop der Wirtschaftssanktionen

Inhalt der Verhandlungen: Der Iran soll nach Willen der USA künftig ein rein ziviles Atomprogramm ohne atomare Bewaffnung haben. Teheran fordert im Gegenzug die Aufhebung der Wirtschaftssanktionen.

Im April hatten sich die Verhandler mit dem islamischen Iran auf ein geeinigt. Seitdem kommt es zu regelmäßigen Treffen, um am finalen Abkommen zu feilen. Laut Insidern gibt es noch sieben große Streitpunkte.

Innenstadthotels ausgebucht

500 Journalisten, 40 Kamerateams und 250 Diplomaten werden für dieses Wochenende in Wien erwartet. Das Außenamt muss für den glatten Ablauf sorgen. Weil momentan das Fastenmonat Ramadan ist, dürfen Perser während des Tages nicht essen. Angenzende Innentadt-Hotels, wie das Marriott, sind für die prominenten Gäste gebucht.

Wanzen im Nobelhotel Coburg?

Für Aufsehen hatte zuletzt ein Bericht des „Wall Street Journal“ gesorgt, wonach die Atomgespräche zwischen dem Iran und den fünf UNO-Vetomächten mit Hilfe eines komplexen Computervirus ausspioniert worden sind. Das „WSJ“ berichtete, dass Israel hinter dem Virus vermutet werde. Jerusalem wies das entschieden zurück.
Der Wiener Verhandlungsort, das Nobelhotel Palais Coburg in der Innenstadt, wurde auf Wanzen und dergleichen überprüft. Ergebnisse der Ermittlungen wurden bisher nicht bekannt.

 

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