Joint nach Gerichtsverhandlung hat Nachspiel für Rapper

Mit Joint vor dem Gericht St. Georg: Rapper Maxwell von der 187 Strassenbande
Mit Joint vor dem Gericht St. Georg: Rapper Maxwell von der 187 StrassenbandeChristian Charisius / dpa / picturedesk.com
Das "187 Straßenbande"-Mitglied Maxwell sorgte in der vergangenen Woche mit einem bizarren Auftritt vor dem Gericht in Hamburg für Aufsehen.

Dem Rapper wurde der unerlaubte Besitz von Betäubungsmitteln und der Verstoß gegen das Waffengesetz vorgeworfen. Im Jahr 2018 fanden Beamte bei einer Hausdurchsuchung 33 Gramm Marihuanna sowie 0,39 Gramm Kokain in der Wohnung von Maxwell. Zudem sellte man einen Schlagring und ein Klappmesser sicher. 

Der Anwalt des Rappers erklärte, dass die Drogen nicht seinem Mandanten gehört hätten. Der Musiker sei regelmäßig auf Tour und lasse Freunde bei sich wohnen. Tatsächlich konnte die Richterin nichts gegen dieses Argument einwenden. Dennoch setzte es eine saftige Strafe für Maxwell: 20.000 Euro muss der Musiker blechen. 

Neues Verfahren wohl nicht lange auf sich warten

Maxwells Reaktion? Ein breites Grinsen. Lachend verließ er den Gerichtssaal und sorgte vor dem Amtsgericht für einen Auftritt, der seinesgleichen sucht. Die wartenden Fotografen und Journalisten beleidigte der Rapper aufs übelste. Zudem wedelte er mit einem Haufen Geldscheinen umher und zündete sich dabei demonstrativ einen Joint an.

Dumm nur, dass die Polizei die Aufnahmen zu Gesicht bekam. Bedeutet: Direkt nach der abgeschlossenen Gerichtsverhandlung wurde ein Verfahren gegen Maxwell eingeleitet. Er könnte also schon bald wieder vor der Richterin sitzen. Dass die Drogen seinen Freunden gehören, wird sie wohl dieses Mal nicht mehr gelten lassen.

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