Jörg Haiders Todestag jährt sich zum dritten Mal

Am 11. Oktober jährt sich Jörg Haiders Todestag zum dritten Mal. Nur mehr Witwe Claudia erinnert sich mit einem Gedenklauf an die einstige Ikone der österreichischen und europäischen Rechten.

Am Montag veranstalteten Witwe Claudia Haider und der steirische BZÖ-Chef Gerald Grosz eine Gedenkfeier im Bärental. Dabei weihten sie ein vom steirischen BZÖ gewidmetes Holzkreuz ein. Redner waren Claudia Haider, Grosz und Harald Fischl.

Am Samstag, 15. Oktober, veranstaltet Claudia Haider mit der "Jörg Haider Gesellschaft" wieder einen Gedenklauf im Zollfeld (Anmeldung unter www.pentek-payment.at). Der Reinerlös kommt wieder Kindern des Marienhofs in Maria Saal zugute.

Haiders politischen Erben sind auf Distanz zu ihm gegangen. Das zeigt auch eine Aussage von FPK-Chef Uwe Scheuch: Er meinte im Zusammenhang mit der Causa Birnbacher: "Meine Partei war da nicht dabei." Für die politischen Erben war mit der Aufstellung eines Denkmals ("Haiders Hände") vor dem Dom zu Gurk anscheinend das Pensum an Erinnerungssoll erfüllt.

Jörg Haider ist am 11. Oktober 2008 betrunken und viel zu schnell auf dem Heimweg ins Bärental tödlich verunglückt. Seither ranken sich Hunderte Verschwörungstheorien rund um Haiders Tod.

Unter "Wikipedia" wird Haiders Unfalltod jedenfalls so beschrieben:

In der Nacht zum 11. Oktober 2008 kam Haider  in Lambichl im Südwesten der Landeshauptstadt Klagenfurt auf der Loiplpassstraße bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Nach dem Besuch mehrerer Veranstaltungen und Gaststätten hatte sich Haider stark alkoholisiert (1,8 ‰ Blutalkoholkonzentration allein auf den Weg zu seinem Haus im Bärental gemacht.

Nach Angaben des Leiters der Staatsanwaltschaft Klagenfurt fuhr Haider bei Nebel mit stark überhöhter Geschwindigkeit mit seinem Dienstwagen in einer 70 km/h-Zone, als er nach einem Überholvorgang gegen ein Uhr nachts von der Straße abkam, wobei der VW Phaeton unter anderem gegen einen Betonpfeiler prallte. Nach den von zwei Wolfsburger Technikern ausgelesenen Informationen des Steuergeräts , in dem die letzten 30 Sekunden gespeichert werden, lag die zuletzt gemessene Geschwindigkeit bei 142 km/h.Bei der Einlieferung ins Krankenhaus wurde Haiders Tod als Folge mehrerer lebensgefährlicher Verletzungen festgestellt.

Am 14. April 2009 gab die Staatsanwaltschaft Klagenfurt bekannt, dass das Ermittlungsverfahren zum tödlichen Verkehrsunfall offiziell eingestellt werde. Der tödliche Unfall war demnach ausschließlich auf einen Fahrfehler zurückzuführen. Die technische Auswertung des Unfallfahrzeuges habe ergeben, dass das Unfallauto in „einwandfreiem Zustand“ gewesen sei, auch habe es keine Manipulationen oder sonstige Fremdeinwirkung gegeben.

Die Obduktion konnte auch medizinische Ursachen für den Unfall, etwa einen Herzinfarkt oder eine andere Krankheit, ausschließen. Die diesbezüglichen Untersuchungsergebnisse der Grazer Gerichtsmedizin wurden von einem zweiten Gutachten der Universität Innsbruck bestätigt .

APA/ MJ

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