Josef Pühringer: "Angriffe sind nicht seriös!"

Bittere Pillen muss Landeshauptmann Josef Pühringer (ÖVP) derzeit schlucken: eine Liste mit 30.000 Unterschriften aus dem Innviertel, den Vorwurf der SPÖ, über Kritik drüberzufahren oder Massenkündigungen in Kauf zu nehmen. Die Anschuldigungen sind pure Angstmacherei, ärgert sich der Landeshauptmann.

Als irritierend und undemokratisch beschreibt Pühringer das Vorgehen der Innviertler Krankenhäuser, Unterschriften gegen die Reform zu sammeln. Wenn das weitergeht, will er die Ethikkommission einschalten. Warum? Die Stimmen werden am Krankenbett gesammelt, dort können die Patienten nicht frei entscheiden.
Immerhin haben die Spitalsreformer eine weitere Idee von außen aufgegriffen: Eine Landeskommisson soll die Ausbildung der angehenden Ärzte begleiten. Den Vorsitz übernimmt die Ärztekammer. Die von Abteilungsschließungen und Versetzung betroffenen Krankenhausmitarbeiter sollen bei der Klärung von dienstrechtlichen Fragen Hilfe von einer Clearing-Stelle bekommen.

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