Joseph-Brot-Chef geht ins Gefängnis

Bild: Bezirksblätter

Sein Gebäck ist in aller Munde, die Nachfrage ist so groß, dass Fritz Potocnik seinen Betrieb in Niederösterreich erweitern musste. Aber jetzt hat der Bäckerei-Chef arge Brösel mit der Behörde - sogar der Häfn droht.

Sein Gebäck ist in aller Munde, die Nachfrage ist so groß, dass Fritz Potocnik seinen Betrieb in Niederösterreich erweitern musste. Aber jetzt hat der Bäckerei-Chef arge Brösel mit der Behörde – sogar der Häfn droht.

Sacher, Do & Co als Stammkunden, täglich Warteschlangen vor zwei Wiener Backshops – Fritz Potocnik kommt mit der Produktion seiner Ware kaum nach, musste einen Zusatz-Betrieb bei Horn (Niederösterreich) einrichten.

Dort durfte der Bäcker aber leidvoll erfahren, dass sein Teig manche Menschen sauer macht. Eine Nachbarin fühlte sich durch Lärm belästigt, zeigte den Backwarenhersteller laufend an, die Behörde untersagte in der Folge die Lagerung von Vorräten und jegliche Produktion.

Um die Untätigkeit des Bäckers zu kontrollieren, stürmten im Mai sieben Beamte seinen Betrieb und stießen auf Ungeheuerliches: Sauerteig, Mehl und Semmerl. Eine allerletzte Frist wurde gesetzt: Lagerräumung bis Ende Juni, sonst 363 Euro Geldstrafe oder gar 14 Tage Haft.

"Ich zahle sicher nicht und gehe erhobenen Hauptes in den Häfn", sagt Fritz Potocnik.

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