Journalistin hat Sex mit Swingern für bessere Reportage

Die Journalistin blieb ganz bewusst "nicht nur an der Bar". (Symbolfoto)
Die Journalistin blieb ganz bewusst "nicht nur an der Bar". (Symbolfoto)Pressefoto Scharinger / Daniel Scharinger
Für einen Nachrichtenbericht über Swingerclubs hatte die Journalistin Louise Fischer Sex mit einem der Clubmitglieder. Dafür erntet sie nun viel Lob.

Für eine Radioberichterstattung über die Wiedereröffnung eines Swinger-Clubs in Dänemark gab Reporterin Louise Fischer alles - wortwörtlich. Denn während der Reportage im Club hatte Fischer auch Sex mit den Club-Gästen.

"Mutig und frisch"

Für einen zehnminütigen Beitrag für Radio4 besuchte Fischer den Club Swingland in der Ortschaft Ishøj. Sie wusste: Die Swinger-Szene ist sehr verschlossen. Wenn sie also einen guten Einblick in das Ambiente bieten wollte, müsse sie sich das Vertrauen dieser Menschen gewinnen. Also ließ Louise Fischer los, wie sie dem Sender Nyheder erzählt. "Wäre ich an der Bar geblieben und nur Zuschauerin gewesen, hätte ich von den Interviewten nicht so viel rausbekommen", ist Fischer überzeugt.

Sie hatte Recht: Für ihren Beitrag - in dem man zwischendurch das Stöhnen der Gäste hört - erhält die Reporterin viel Lob von Arbeitskolleginnen und Arbeitskollegen und ganz besonders von ihrer Chefin. Programmleiterin Tina Kragelund nannte Fischers journalistische Arbeit "mutig" und "frisch". "Ich finde es cool, wenn unsere Reporter versuchen, auf andere Weise mit Journalismus zu experimentieren", meint Kragelund.

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