Judenfeindliche Tweets: Polizei ermittelt gegen Rapper

Gegen den Rapper ermittelt jetzt auch die Polizei
Gegen den Rapper ermittelt jetzt auch die Polizeipicturedesk.com
Der britische Rapper Wiley hat einige antisemitische Tweets abgesetzt und muss sich jetzt ein neues Management suchen. Außerdem ermittelt die Polizei.

Nach einer Lawine von Posts in sozialen Medien hat sein Manager sich vom Musiker Wiley getrennt. Auf den "Godfather of Grime", wie der brite gerne genannt wird, kommen wohl auch polizeiliche Ermittlungen wegen Antisemitismus zu.

Sein Manager John Woolf hat sich wie folgt zu den Skandal-Aussagen geäussert. "Wir bei A-List Management haben alle Verbindungen mit ihm gekappt. Es gibt keinen Platz in der Gesellschaft für Antisemitismus", stellt Woolf, der selbst jüdisch ist, auf Twitter klar. "Um ganz klar zu sein: Ich unterstütze oder billige nicht, was Wiley heute online in irgendeiner Form gesagt hat. Ich bin ein stolzer jüdischer Mann und bin zutiefst geschockt und traurig über das, was er gesagt hat" erklärte er.

"Juden sind das Gesetz"

In dem Tweet hatte Wiley geschrieben: "Es gibt zwei Arten von Leuten, die niemand je wirklich herausfordern wollte: Juden und den Ku-Klux-Klan. Aber wenn du 20 Jahre im Business bist, fängst du an, den Grund zu verstehen... Bauerntrottel sind der KKK und jüdische Leute sind das Gesetz."

Auch die Organisation "Campaign Against Antisemitism" zeigte sich alarmiert von den Aussagen des Musikers. Man habe die Angelegenheit bei der Polizei gemeldet. Wiley habe zu "rassistischem Hass" angestiftet, was eine "beachtliche Haftstrafe" für den Briten nach sich ziehen könnte. Die britischen Behörden ermitteln.

CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-AccountCreated with Sketch. tha TimeCreated with Sketch.| Akt:

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen