Jugend-Check zweier Rivalen

Wr. Neustadt will die neue Jugendmetropole werden und die Landeshauptstadt dabei hinter sich lassen. St. Pölten nimmt den Wettstreit an und legt die Latte mit Mega-Festivals, Skatehalle und Badeseen hoch.

Wr. Neustadt soll die Jugendmetropole Niederösterreichs werden, tönt es vom wahlkämpfenden Jugendstadtrat Horst Karas. Sein ehrgeiziges Ziel lässt die alte Rivalität zwischen St. Pölten und Wr. Neustadt aufkeimen. Matthias Stadler, Bürgermeister von St. Pölten, nimmt es sportlich: Ein Wettstreit unter den Städten ist dann positiv, wenn dadurch neue Ideen und Wege entstehen. Heute hat sich ein Bild davon gemacht, wo es sich für Jugendliche am besten lebt.

- Sport: Wr. Neustadt punktet mit dem erfolgreichsten Erlebnisbad in NÖ,  der Aqua Nova und 117 Vereinen. Für die Zukunft sind eine Kletter- und Eislaufhalle sowie ein Skatepark geplant. Mit diesen Einrichtungen kann St. Pölten längst dienen. Die Hauptstadt lässt auch mit zwei Badeseen aufhorchen. Eine Parallele: In beiden Städten entsteht ein neues Stadion.

- Nachtleben: Für das Partyvolk hat Wr. Neustadt mit der größten Partymeile eindeutig die Nase vorn. Okay, dafür bedienen in St. Pölten eher internationale DJs die Turntables.

- Events: Die Zeiten großer Konzerte sind in Wr. Neustadt eindeutig vorüber, Angebote gibt es im Jugendkulturhaus Triebwerk. St. Pölten ist heuer Party-Mekka mit dem Frequency und Beatpatrol-Festival!

Elisabeth Czastka und Astrid Heinz

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