Jugendbande dealte mit Drogen im Wert von Millionen Euro

Polizeieinsatz in Klagenfurt. Symbolbild
Polizeieinsatz in Klagenfurt. SymbolbildGERT EGGENBERGER / APA / picturedesk.com
Zwei junge Asylwerber sollen mit anderen Teenagern in Kärnten einen Drogenring aufgezogen haben. Ihre Kunden waren allesamt Jugendliche.

Seit Anfang 2019 ermittelte das Stadtpolizeikommando Klagenfurt nun schon gegen eine afghanisch stämmige Tätergruppe. Jetzt wurde diese Arbeit von Erfolg gekrönt.

Wie die Landespolizeidirektion Kärnten am heutigen Mittwoch mitteilt, konnte dieser Gruppe bislang der Verkauf von 6,5 kg Cannabiskraut und 2.500 Stück Ecstasy Tabletten an 110 Endabnehmer – allesamt im zarten Alter von 14 bis 17 Jahren – nachgewiesen werden.

Der Straßenverkaufswert der Drogen soll laut Polizei im sechsstelligen Bereich liegen. Als Haupttäter konnten ein 18-jähriger und ein 17-jähriger Afghane ausgeforscht werden.

Geld ging nach Afghanistan

Diese beiden besorgten und verteilten die Suchtmittel an sechs Subdealer (15-17 Jahre alt) und verkauften zum Teil auch selbst.

Hauptsächlich wurde in den innerstädtischen Parks von Klagenfurt gedealt. Einen Teil des Erlöses überwiesen die Asylwerber nach Afghanistan.

Alle Beteiligten werden der Staatsanwaltschaft Klagenfurt angezeigt. Weitere Ermittlungen laufen.

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