Jugendliche wollten Zug mit 500 Personen entgleisen ...

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Jene zunächst Unbekannten, die Anfang April 2015 eine Betonplatte auf die Gleisanlage der Südbahn nahe Graz gelegt hatten, wurden nun ausgeforscht. Damals kollidierte ein mit 500 Fahrgästen besetzter Intercity-Zug bei 120 Stundenkilometern mit der Platte, glücklicherweise entgleiste er nicht. Die ausgeforschten Jugendlichen gaben an, bereits mehrmals Gegenstände auf die Gleise gelegt zu haben. Warum, konnte aber niemand von ihnen sagen.

Die vier Jugendlichen im Alter von 16 bis 17 Jahren hatten die 40 mal 40 Zentimeter große und etwa vier Zentimeter dicke Betonplatte auf die Gleise der Bahnstrecke Bruck/Mur nach Graz gelegt. Der mit 500 Personen besetzte IC163 prallte mit einer Geschwindigkeit von 120 km/h gegen die Betonplatte, die durch den Anprall komplett zerstört wurde. Der Zug blieb in den Schienen, es wurde wie durch ein Wunder niemand verletzt.

Es entstand ein Schaden von über 30.000 Euro. Beamte der Polizeiinspektion Gratwein forschten nun vier verdächtige Burschen aus.

Die jungen Männer im Alter von 16 und 17 Jahren aus dem Bezirk Graz-Umgebung gaben bei ihrer Einvernahme zu, bereits mehrmals Gegenstände auf die Gleise gelegt zu haben. Bei den vier Verdächtigen wurden zudem geringe Mengen Marihuana sichergestellt. Sie werden auf freiem Fuß angezeigt.

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