Die Entscheidung rückt näher: Aus ursprünglich zehn Kandidaten sind nur noch drei übrig. "Crashout", "Peak" und "Ragebait" stehen im Finale um das Jugendwort des Jahres 2026.
Seit 28. August läuft die entscheidende Abstimmungsrunde. Bis 28. September kann noch abgestimmt werden. Welcher Begriff das Rennen macht, wird schließlich am 10. Oktober auf der Frankfurter Buchmesse bekannt gegeben.
Doch was bedeuten die drei Wörter eigentlich? Hier ist der Überblick.
Wer einen "Crashout" hat, verliert komplett die Fassung. Der Ausdruck beschreibt, wenn jemand ausrastet, emotional explodiert oder wegen einer Kleinigkeit völlig überreagiert.
Von den zehn ursprünglichen Kandidaten hat es "Crashout" damit bis in die letzte Abstimmungsrunde geschafft.
Deutlich positiver ist "Peak". Der englische Begriff steht für einen Höhepunkt und wird verwendet, wenn etwas besonders gut oder sogar das Beste vom Besten ist.
Etwas, das "Peak" ist, kann also als absolute Höchstleistung oder als "10 von 10" verstanden werden.
Der dritte Finalist dürfte vielen aus sozialen Netzwerken bekannt vorkommen. "Ragebait" bezeichnet Inhalte im Internet, die bewusst provozieren und Menschen wütend machen sollen.
Extreme Behauptungen oder gezielte Provokationen sollen dabei Reaktionen auslösen und so etwa für mehr Klicks und Kommentare sorgen.
Für eine Überraschung sorgte unterdessen das Ausscheiden von "67". Die viral verbreitete Zahlenfolge wird "six seven" ausgesprochen und als absurder Insider oder Running Gag verwendet. Eine tiefere Bedeutung steckt laut den vorliegenden Informationen nicht dahinter.
Ebenfalls ausgeschieden sind "Digga", "Du bist gut genug", "Gute Käse", "Macker", "Schere" und "Süper".
Mit einem Einzug von "67" ins Finale hatten die Veranstalter gerechnet. Für die Top 3 reichte es letztlich aber nicht.