So lief Assanges erste Anhörung vor Gericht

Wikileaks-Gründer Julian Assange zeigte sich in der ersten Gerichtsanhörung kämpferisch und wehrte sich gegen die Auslieferung.

"Ich will mich nicht der Auslieferung ergeben, nur weil ich Journalismus betrieben habe, der viele Preise erhalten und viele Menschen geschützt hat", sagte der per Video aus dem Gefängnis zugeschaltete Wikileaks-Gründer Julian Assange heute bei der Anhörung zum US-Auslieferungsgesuch in London.

Anhänger demonstrierten vor Gerichtsgebäude



Weil er Hunderttausende geheime Regierungsdokumente veröffentlicht hat, wollen die USA Assange den Prozess machen. Anhänger des Angeklagten demonstrierten während der Anhörung vor dem Gerichtsgebäude. Die zweite Anhörung wurde für den 30. Mai angesetzt.

Am Mittwoch war Assange in London zu 50 Wochen Haft verurteilt worden. Mit seiner Flucht in die Botschaft Ecuadors vor sieben Jahren verstieß er gegen die Auflagen seiner Kaution und entzog sich der britischen Justiz.

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(rfr)

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