Juncker: CETA doch mit nationalen Parlamenten

Bild: Reuters

Mit dem Vorstoß, das geplante Handelsabkommen CETA ohne Partizipation der nationalen Parlamente zu beschließen, hatte EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker für Aufregung gesorgt. Jetzt legte er eine Wendung um 180 Grad hin.

Unter anderen Bundeskanzler Christian Kern (SP) hatte Juncker fürs geplante Durchboxen des Abkommens mit Kanada kritisiert - was dieser als "österreichischen Klamauk" bezeichnete. Nun wurde die Protestwelle dem EU-Kommissionschef offenbar zu heftig. Am Donnerstag sagte er nach einem Gespräch mit dem steirischen Landeshauptmann Schützenhofer, dass die Parlamente doch mitreden dürfen. Das berichtet das Ö1 Abendjournal.

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