Juncker: "Schlupflöcher für Terroristen schließen"

Bild: Reuters

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker betont in einem Interview die Wichtigkeit der EU-Außengrenzen, der Grenzschutz wird es Terroristen schwerer machen, nach Europa zu kommen.

In einem Interview mit der "Bild am Sonntag"betonte Juncker: "Es darf keine Schlupflöcher für Terroristen geben". So etwas müsse in Zukunft unbedingt verhindert werden. Die EU habe bereits im April ein europäisches Ausreisesystem vorgeschlagen, das die Daten aller Nicht-EU-Bürger erfasst, die in den Schengen-Raum einreisen".

Die Kommission arbeite außerdem an einer zusätzlichen Kontrollebene für Reisende aus Ländern, für die es keine Visumspflicht gibt. Auch ein lückenloser Schutz der EU-Außengrenzen sei notwendig.

Für November rechnet er mit dem Vorschlag eines Europäischen Reiseinformations- und Genehmigungssystems (ETIAS), nach dem Vorbild des US-amerikanischen ESTA-Systems: "So können wir künftig im Voraus feststellen, ob ein Sicherheitsrisiko vorliegt, und entscheiden, wer bei uns in Europa einreisen darf und wer nicht", so Juncker.

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