Junge Assistentin gab sich als Zahnärztin aus

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Die 24-jährige ehemalige Zahnarzthelferin ist am Donnerstagnachmittag wegen schweren gewerbsmäßigen Betrugs und Körperverletzung zu einer bedingten Haftstrafe von 20 Monaten (Probezeit drei Jahre) verurteilt worden. Sie hatte sich als Zahnärztin ausgegeben, für ihre "Behandlungen" ein Heidengeld kassiert und einige Patienten mit Komplikationen zurückgelassen.

Die 24-jährige ehemalige Zahnarzthelferin ist am Donnerstagnachmittag wegen schweren gewerbsmäßigen Betrugs und Körperverletzung zu einer bedingten Haftstrafe von 20 Monaten (Probezeit drei Jahre) verurteilt worden. Sie hatte sich als Zahnärztin ausgegeben, für ihre "Behandlungen" ein Heidengeld kassiert und einige Patienten mit Komplikationen zurückgelassen.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Der Staatsanwalt übte nach dem Richterspruch zwar Rechtsmittelverzicht, die Angeklagte gab aber keine Erklärung ab und erbat Bedenkzeit. Den Opfern der Frau sprach der Richter ein Teilschmerzensgeld von insgesamt 16.000 Euro zu.

Die junge Zahnarztassistentin hatte sich - so die Anklage - als Zahnärztin ausgegeben und ihren Patienten insgesamt 21.000 Euro verrechnet. Ohne entsprechende Ausbildung bot sie das volle Behandlungsprogramm an. Sie zog Zähne und setzte sogar Implantate ein.

Aufgeflogen war die Frau, als sich Patienten über die hohen Kosten beschwerten. Bei einigen traten Komplikationen auf, die der tatsächliche Zahnarzt nach dem Auffliegen kostenlos behob.

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