Junge Eiskunstläuferin (8) in Hotel vergewaltigt

Der 60-Jährige hatte das Mäderl und ihre Freundin mit dem Tod bedroht: Er wurde nach einer wahren Menschenjagd in den Sozialen Medien festgenommen.

Die kleine Nachwuchssportlerin aus Tschita, der Hauptstadt der Region Transbaikalien an der berühmten Transsibirischen Eisenbahn, war mit ihren Teamkolleginnen in die Großstadt Krasnojarsk gekommen um an einem Wettbewerb teilzunehmen.

Doch anstatt vielleicht einen Sieg einzuheimsen wurde das acht Jahre alte Mädchen Opfer eines schrecklichen Verbrechens. In der Nacht drang plötzlich ein vorerst unbekannter Mann in ihr Hotelzimmer ein und vergewaltigte sie vor den Augen einer Freundin, nachdem er beide Mädchen mit Morddrohungen gefügig gemacht hatte.

Aus Angst, der Mann könnte sie umbringen, schwiegen die geschockten Kinder bis zum nächsten Morgen. Erst dann vertrauten sie sich ihrem Trainer an.

Bilder der Überwachungskameras des Hotels zeigen, dass der mutmaßliche Vergewaltiger – von der Security unbehelligt – durch die Gänge geschlichen war. Dabei lauschte er an verschiedenen Türen, bis er auf das unversperrte Zimmer seiner späteren Opfer stieß. Eines der Mädchen hatte bereits geschlafen.

An Bushaltestelle festgenommen

Nachdem das Hotel Alarm geschlagen hatte, verbreiteten sich Fotos des mutmaßlichen Pädophilen wie ein Lauffeuer in den Sozialen Medien. Dadurch konnte der bärtige Mann durch die Polizei identifiziert werden, berichtet die "Siberian Times". Nach einem Großeinsatz und wahrer Menschenjagd innerhalb der Stadt konnte der mutmaßliche Täter, Nikolay B. (60) festgenommen werden. Er wurde an einer Bushaltestelle aufgespürt, wo er gerade eine Flasche Hochprozentiges kippte.

VIDEO: Nikolay B. kurz nach seiner Festnahme

Der Pensionist befindet sich in Untersuchungshaft und wird befragt. Er soll bereits in der Vergangenheit eine sechsjährige Haftstrafe abgesessen haben, weshalb ist unklar. Die Polizisten wollen nun herausfinden, wie es einem Fremden möglich war, unbemerkt in den Gästebereich des Hotels vorzudringen.

Obwohl die Ermittlungen in dem Fall noch längst nicht abgeschlossen sind, fordern einige Bewohner von Krasnojarsk offenbar schon längst den Tod des mutmaßlichen Vergewaltigers. "Ich bin für die Todesstrafe in diesem Fall", wird eine Mutter von drei Kindern in dem Bericht zitiert.

(red)

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