Junge Frau (25) entführt und brutal missbraucht

Frau fiel in die Hände eines Sex-Täters nach dem Schwimmen im Edlesbergersee.
Frau fiel in die Hände eines Sex-Täters nach dem Schwimmen im Edlesbergersee.Bild: Gemeinde
Schockierender Vorfall im Bezirk Zwettl: Eine Frau (25) kam vom Schwimmen nicht zurück, die Familie schlug Alarm. Sie war einem Sex-Täter zum Opfer gefallen.
Entführt, missbraucht und vom erbitterten Kampf zu fliehen gezeichnet: Welches Martyrium die junge Frau aus Gutenbrunn (Zwettl) durchleben musste, ist schwer vorstellbar - doch sie konnte der Polizei eine genaue Täterbeschreibung abgeben. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.

Nach Badetag nicht heimgekehrt

Besorgt schlug ihre Familie Alarm als die 25-Jährige am Samstag nach dem Schwimmen im Edlesberger-Teich nicht mehr nach Hause kam. Sie machten sich auf und fuhren zum See. Dort fanden sie nur ihren Rucksack noch am Steg vor. Doch weit und breit keine Spur von der Schwimmerin. Panik brach aus, denn auch ein Schwimm-Unfall wurde nicht ausgeschlossen.

Was folgte, war eine groß angelegte Suchaktion: Feuerwehrleute, Einsatzkräfte mit Feuerwehrzillen, die Rettungshundestaffel, Tauchgruppe Nord und der Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera waren im Einsatz.

CommentCreated with Sketch.21 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Sex-Täter entführte und schlug sie

Doch während die Suchtrupps jeden Winkel in dem Gebiet durchsuchten, war die Frau bereits in der Gewalt eines skrupellosen Peinigers. Laut "Kurier" soll der Mann sein Opfer beim Baden am See entführt und in einem Lieferwagen eingesperrt haben. Ihr stundenlanges Martyrium begann. In diesem Wagen soll er mehrmals über sie hergefallen sein. Sie angekettet, geknebelt und geschlagen haben.

Die Ermittlungsgruppe für Sittlichkeitsdelikte des Landeskriminalamtes übernahm die Erhebungen. Trotz ihres Schocks und ihren Verletzungen konnte die Frau, welche letztendlich an nächsten Tag gefunden werden konnte, den Tatverdächtigen gut beschreiben. Er wurde Montagabend ausgeforscht und festgenommen.

So viel steht derzeit fest: Bei dem mutmaßlichen Peiniger soll es sich um einen 45 Jahre alten Österreicher handeln. Eine Einvernahme und die Handy-Auswertung sind noch im Gange. Eventuell gab es einen Komplizen, dies wird überprüft. Eine Hausdurchsuchungen wurden von der Staatsanwaltschaft angeordnet. (hot)

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