Jüngere Niederösterreicher pfeifen auf Quarantäne

Bild: picturedesk.com/APA (Symbol)

Rund 500 Niederösterreicher befinden sich aktuell zu Hause in Quarantäne. Doch einige, vor allem jüngere, "Patienten" halten sich nicht an diese.

In Niederösterreich müssen derzeit rund 500 Menschen zu Hause bleiben. Der Grund: Sie könnten mit dem Coronavirus infiziert sein. "Doch viele jüngere Menschen halten sich nicht wirklich an die Heimquarantäne, nehmen die ganze Sache nicht so ernst", weiß ein Insider.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (VP) hatte noch am Dienstagnachmittag vor Panik gewarnt, aber zugegeben, dass man in Sorge sein müsste. Innerhalb der niederösterreichischen Politik macht man sich vor allem um die Wirtschaft Sorgen. "Primär fürchtet man nicht eine Ansteckung mit dem Virus, sondern die negativen Auswirkungen auf die niederösterreichische und österreichische Wirtschaft", sagt eine Insiderin.

Geänderte Lebensbedingungen

Von einer generellen Schul- und Kindergartenschließung nimmt die Landeshauptfrau vorerst Abstand: "Nur im Verdachtsfall. Wir müssen uns aber generell auf geänderte Lebensbedingungen in den nächsten Wochen oder Monaten einstellen" , so Johanna Mikl-Leitner am Dienstag.

In Niederösterreich wurden 574 Personen getestet, 40 davon sind am Coronavirus erkrankt, sechs Testergebnisse seien noch ausständig (Anm.: Stand Dienstagabend).

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