Juwelier-Räuber nach Verfolgungsjagd gefasst

Bild: ZOOM-Tirol

Nach einem Überfall auf ein Juweliergeschäft in der Innsbrucker Innenstadt hat die Polizei am Mittwoch drei Tatverdächtige festgenommen. Ein weiterer mutmaßlicher Mittäter befand sich am späten Abend noch auf der Flucht. Beute machte das Quartett übrigens nicht, die überfallene Angestellte blieb nach Angaben des Landeskriminalamtes unverletzt.

Dank Informationen der deutschen Polizei kannten die Tiroler Beamten sogar die Identität der Geflüchteten. Die vier georgischen Staatsangehörigen waren Stunden vor dem Überfall der Polizei im bayerischen Rosenheim aufgefallen und kontrolliert worden. Dabei waren die Personalien aufgenommen worden.

Zwei der Georgier betraten dann das Juweliergeschäft in der Innsbrucker Museumstraße, wobei die Angestellte sofort auf einen Überfall geschlossen und den Alarm ausgelöst hatte, berichtete Fahndungsleiter Christoph Hundertpfund. Ohne Beute ergriffen sie kurze Zeit später die Flucht und verwendeten einen blauen Opel mit französischem Kennzeichen, in dem sich zwei weitere Landsmänner befanden.

Fahrzeug flog in den Graben  

Das Fahrzeug fiel schließlich wegen seiner hohen Geschwindigkeit auf der Inntalautobahn in Fahrtrichtung Osten bei Wattens auf. Bei Vomp verließen die vier Männer die Autobahn und gerieten nach der Fahrt über eine Wiese in einen Graben, wo der Pkw schwerbeschädigt liegen blieb. Zwei der Verdächtigen wurden wenig später festgenommen und in das Landeskriminalamt nach Innsbruck gebracht, wo die Ersteinvernahme erfolgte. Waffen wurden keine sichergestellt.

Ein dritter Verdächtiger hatte sich bei dem Unfall offenbar verletzt und versteckte sich in der Nähe des Siedlungsbereichs von Vomp. Er konnte nach Hinweisen aus der Bevölkerung und im Zuge einer Fahndung im Ortsgebiet am Mittwochabend ebenfalls festgenommen werden. Der Mann wurde in das Krankenhaus gebracht.

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