Juwelier-Überfall: Ein Täter jetzt in Schweden gefas...

Großer Erfolg für die OÖ-Polizei: Nach dem brutalen Juwelier-Überfall in Linz vor rund einem halben Jahr konnte nun einer der vier Täter geschnappt werden.

Seit Sommer, genauer gesagt seit 20. Juli, beschäftigte der spektakulärer Überfall des Linzer Nobeljuweliers S.M. Wild auf der Landstraße die Kriminalisten.

Vier gut gekleidete junge Männer stürmten damals kurz vor 10 Uhr Vormittag in das Geschäft, bedrohten die Angestellten mit Waffen. "Lay down, lay down", forderten sie die Mitarbeiter auf. (wir berichteten)

Anschließend zertrümmerten sie mit mitgebrachten Äxten mehrere Vitrinen. Sie hatten es vor allem auf die teuersten Uhren abgesehen.

Beim Plündern der Schaukästen passierte einem der Täter ein folgenschwerer Fehler. Beim Griff nach der Beute verletzte sich der Räuber an der Hand, hinterließ Blutspuren.

Von Kameras aufgezeichnet



Von Kameras aufgezeichnet, sprang das Quartett vor den Augen zahlreicher Passanten in ein Fluchtauto, das zuvor in Wels gestohlen worden war, raste davon. Der Wagen wurde erst am nächsten Tag in einer Garage sichergestellt. Dort dürften sie das Auto gewechselt haben.

Jetzt, vier Monate nach dem filmreifen Coup, sitzt einer der Räuber in Haft. Es handelt sich um einen 37-jährigen Serben, der von Polizisten am 20. Oktober am Flughafen in Malmö (Schweden) festgenommen wurde.

Am 10. November 2017 erfolgte die Auslieferung nach Österreich und schlussendlich die Überstellung in die Justizanstalt Linz. Bei Einvernahmen zeigte sich der Beschuldigte geständig. Als Motiv nannte er seine prekäre finanzielle Situation.

Der Serbe wurde bereits im Jahr 2009 in Dänemark wegen eines gleichartigen Raubes auf ein Juweliergeschäft verurteilt. Die Erhebungen zu den weiteren Räubern des Linzer Juweliers laufen auf Hochtouren.



(mip)

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