Kadaver-Friedhof: Aas verrottete in Krähenfang

Bestialischer Gestank machte sich jetzt auf den Feldern nahe Ebergassing (Bruck) breit. Auf der Suche nach dem Ursprung machte ein Jogger eine ekelhafte Entdeckung.

Seit jeher stellen Niederösterreichs Jäger so genannte Krähenfänge auf. Sie dienen zum Schutz von Jungvögeln oder Jungwild, die zur bevorzugten Beute von Aaskrähen, wie der Raben- oder der Nebelkrähe, zählen.

Damit der Bestand solcher Vögel nicht überdurchschnittlich wächst und somit zur Gefahr für andere Tiere oder die Landwirtschaft wird, werden die Vögel "weggesperrt". Denn: Getötet werden dürfen sie seit 2008 nur noch unter Ausnahmebestimmungen.

Bestialischer Gestank

Laut dem nö. Jagdgesetz muss ein Krähenfang täglich mindestens ein Mal kontrolliert werden.

Ob das in einem Waldstück nahe Ebergassing auch wirklich passiert ist, ist fraglich, denn: Ein Jogger entdeckte den Käfig, in dem eine Krähe saß. Der bestialische Gestank des darin verrottenden Wildes, das die Krähe anziehen und als Futter dienen soll, brachte den Mann auf die Fährte zum Krähenfang.

BH schritt ein

Jetzt machten sich die Verantwortlichen der Bezirksbehörde inklusive Amtstierarzt ein Bild von der Situation. Die BH beauftragte nun die Entsorgung des verrottenden Kadavers.

(nit)

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