Am Dienstag zieht aus Nordwesten die Kaltfront eines Tiefs namens "Rosi" auf und die Unwettergefahr nimmt besonders im Süden und Osten zu. Zur Wochenmitte liegt Österreich unter dem Einfluss eines Randtiefs über Norditalien, vor allem im Südwesten sowie im Bereich der Tauern sind laut Österreichischer Unwetterzentrale (uwz.at) größere Regenmengen zu erwarten. Die Temperaturen gehen spürbar zurück. Am Donnerstag geht es an der Alpennordseite unbeständig weiter, nachfolgend zeichnet sich jedoch zumindest vorübergehend eine Wetterberuhigung ab.
Der Dienstag startet von Vorarlberg bis nach Oberösterreich mit schauerartigem Regen. Von Unterkärnten bis ins östliche Flachland verläuft die erste Tageshälfte noch meist trocken und zeitweise sonnig, ab Mittag steigt die Gewittergefahr jedoch rasch an. Am Nachmittag gehen im Süden und Osten lokal kräftige Gewitter mit Hagel, Starkregen und Sturmböen nieder. Der Wind frischt am Nachmittag im Osten lebhaft aus Nordwest auf.
"Der Wetterumschwung ist im Gange - Wolken und Regen haben den Westen bereits erreicht, Bregenz nur noch 15 Grad. Im Osten geht es vor der Front noch in Richtung 30 Grad - dann wird es (fast) überall nass und frisch", schreibt Meteorologe Marcus Wadsak auf seiner Facebook-Seite.
Am Mittwoch dominieren die Wolken und von Vorarlberg bis ins westliche Niederösterreich und in die Obersteiermark fällt häufig Regen. Besonders im Süden und im zentralen Bergland regnet es zeitweise kräftig, vereinzelt sind in Osttirol und Kärnten auch Gewitter eingelagert. Im Osten und Südosten fällt dagegen nur vorübergehend etwas Regen, erst ab dem späten Abend wird es bei lebhaft bis kräftig auffrischendem Nordwestwind auch dort häufig nass.
Der Donnerstag bringt an der Alpennordseite viele Wolken und im Laufe des Tages ziehen einige, mitunter gewittrige Regenschauer durch. Im Süden und Osten gehen dagegen nur vereinzelte Schauer nieder und bei teils lebhaftem Nordwestwind lockern die Wolken zeitweise auf.
Der Freitag hat in der Osthälfte noch einen sonnigen Start zu bieten. Im Westen ziehen hingegen schon zu Beginn viele Wolken durch, dazu setzt gebietsweise leichter Regen ein. Tagsüber breiten sich die Wolken mit leichtem Regen ostwärts aus. Trocken und zeitweise sonnig bleibt es am ehesten im Südosten. Von Vorarlberg bis ins Nordburgenland weht mäßiger bis lebhafter West- bis Nordwestwind.