Kärntnerin verfütterte Katzenbabys an ihren Hund

Der "Tierschutz aktiv Kärnten" kümmert sich um Streunerkatzen - dabei stießen die Tierschützer auf einen besonders brutalen Fall von Tierquälerei.
Der "Tierschutz aktiv Kärnten" kümmert sich um Streunerkatzen - dabei stießen die Tierschützer auf einen besonders brutalen Fall von Tierquälerei.Tierschutz aktiv Kärnten
Der Hund einer Familie ernährte sich jahrelang von den Babys der Streunerkatzen - für die Hundebesitzerin war das völlig normal.

Tierleid extrem: Jetzt ist in Kärnten ein brutaler Fall von Tierquälerei aufgeflogen, aufgedeckt vom Tierschutzverein "Tierschutz Aktiv", der sich im Gespräch mit "Heute" extrem geschockt zeigt.

Der Schwerpunkt der Organisation liegt eigentlich in der Kastration von freilaufenden Katzen, doch was sich in der Gemeinde Straßburg ereignet haben soll, das hat selbst die Obfrau des Vereins, Ehrntraud Rochowansky, in 25 Jahren nicht erlebt. Der Fall kam ins Rollen, da sich eine Hundehalterin in Kärnten ihr gegenüber entsetzt über das Kastrationsvorhaben zeigte. Die Frau begründete ihre Wut damit, das sich ihr Hund immer so auf die kleinen Kätzchen freue.

Die schreckliche Wahrheit

Mit Hilfe von Lebendfallen fing der Verein unlängst wieder Streunerkatzen in der Gemeinde Straßburg ein, um sie kastrieren zu lassen. Als man die Katzen wieder im Ort freilassen wollte, kam es zu einer Auseinandersetzung mit einer Anwohnerin. "Wieso dürfen sich die Katzen nicht vermehren?" hieß es. Als die Tierschützer mit der Dame plauderten und sie fragten, was sie denn mit so vielen Katzen wolle, kam die schreckliche Wahrheit ans Licht.

"Ich gar nichts, aber unser Hund freut sich immer so weil er sie so gerne frisst! Jetzt wird er traurig sein."

Zunächst waren die Tierschützer total perplex und dachten, dass sie sich verhört hätten. Doch nein, offenbar hat die Hundebesitzerin tatsächlich jahrelang den Nachwuchs der Streunerkatzen an ihren Hund verfüttert. Sie zeigte sich auch bei dem Gespräch völlig entspannt und meinte sogar: "Geh, wenn sie so klein sind, spüren die das ja eh nicht!"

Die Dame wurde sofort wegen Tierquälerei angezeigt, allerdings man zeigt sich wenig optimistisch auf ein Erfolg des Verfahrens, da der Wert eines Streunerkätzchens vor Gericht im Allgemeinen nicht sehr hoch eingeschätzt wird "Wir haben wirklich schon viele Horror-Szenarien gehört und gesehen, aber DAS war mit Abstand das Abscheulichste", sagte die Obfrau am Telefon.

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