Kärnten-Killer trank vor zweitem Mord noch ein Bier

Der mutmaßliche Doppelmörder von Kärnten hat laut Augenzeugen auf sein zweites Opfer (56) in Drobollach gewartet. Das Tatmotiv ist weiter unklar, mittlerweile liegen aber die Obduktionsergebnisse vor.

"Er war sehr nervös, hat ein Bier bestellt", erklärt eine Kellnerin aus Drobollach am Faaker See gegenüber der "Kleinen Zeitung". Nachdem Ernst Johann B. ausgetrunken hatte, verließ er das Lokal. Nur kurze Zeit später hörte die Angestellte dann einen Schuss.

Die 56-jährige Ex-Geliebte des mutmaßlichen Täters hatte keine Chance, erlitt einen Kopfschuss und war sofort tot. Die Frau war seit mehreren Jahren als Reinigungskraft in dem Café angestellt. Der 63-Jährige dürfte die Frau gegen 8.30 Uhr offensichtlich abgepasst haben, heißt es weiter.

Quelle: 5 Minuten

Leichen obduziert

Kurz zuvor hatte er in seinem Wohnhaus in Wernberg seine 62-jährige Ehefrau getötet. Noch in den Abenstunden wurden die Leichen der getöteten Frauen durch die Gerichtsmedizin Graz obduziert.

Als vorläufiges Untersuchungsergebnis wurde festgestellt, dass die Gattin von B. durch einen Schlag gegen den Kopf mit einem scharfen Gegenstand getötet wurde. Gerüchten zufolge soll es sich dabei um eine Axt handeln. Eine Tatwaffe konnte bisher nicht aufgefunden werden.

Die 56-jährige in Drobollach getötete Frau verstarb durch einen Schuss in den Kopf, abgefeuert aus einer Pistole aus unmittelbarer Nähe, teilte die Polizei am Sonntag mit.

Aktuell werden noch immer Spurensicherungsarbeiten durchgeführt. Zudem werden weitere Ermittlungen und Befragungen insbesondere auch zur Feststellung des Tatmotivs geführt. Für Sonntag ist daher mit keinen neuen Erkenntnissen mehr zu rechnen.

Im Video unten siehst du Aussagen jener Kellnerin, die den mutmaßlichen Killer bedient und ihm ein Bier serviert hat. 

CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-AccountCreated with Sketch. heute.at TimeCreated with Sketch.| Akt:
KärntenPolizeiMord

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen