Hacker-Attacke auf Kärntner Landesregierung

Hacker haben zugeschlagen. Alle elektronischen Systeme mussten nach der Attacke heruntergefahren werden. (Symbolbild)
Hacker haben zugeschlagen. Alle elektronischen Systeme mussten nach der Attacke heruntergefahren werden. (Symbolbild)Bild: iStock
Eine Hacker-Attacke legte die Kärntner Landesverwaltung lahm. Auch der Landesrechnungshof und das Verwaltungsgericht sind davon betroffen.

Die Kärntner Landesverwaltung ist am Dienstag Opfer eines Hackerangriffs geworden. In den frühen Morgenstunden, gegen 5:45 Uhr, war der Angriff bemerkt worden: "Um Daten zu schützen und weitere Probleme zu vermeiden, wurde das elektronische System heruntergefahren, obwohl Teile noch funktioniert hätten", erklärte Gerd Kurath vom Landespressedienst.

System wieder hochfahren

Man versuche nun, das System langsam wieder hochzufahren. Es ist noch nicht abschätzbar, wie lange die Ausfälle anhalten werden. Auch ob die Hacker Daten "gestohlen" haben, ist unklar. Laut Kurath wird die Landes-IT von einer Spezialgruppe der Polizei und einem externen Dienstleister unterstützt.

Lösegeldforderung für entwendete Daten?

Von dem Hackerangriff betroffen waren neben der Landesverwaltung auch die Bezirkshauptmannschaften, der Landesrechnungshof und das Verwaltungsgericht. Der Angriff äußerte sich am Dienstag durch technische Probleme. Das Versenden von E-Mails war nicht mehr möglich, auch Teile der Telefonanlage fielen aus.

Die Hacker haben bislang noch keinen Kontakt mit den zuständigen Stellen aufgenommen, auch über Lösegeldforderungen sei ihm nichts bekannt, sagte Kurath. 

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