Kaffeesieder-Obmann nahm Geld aus der Vereinskassa

Am Freitag ging der traditionelle Wiener Kaffeesieder Ball in der Wiener Hofburg über die Bühne. Nach dem Ball gab es jedoch ein böses Erwachen: In der Kassa des Vereins fehlten 150.000 Euro. Die Wirtschaftskammer Wien (WKW) forderte Aufklärung, mittlerweile sind die Hintergründe geklärt.

Wie die "Kronen Zeitung" am Samstag berichtete, fehlten beim Veranstalter des traditionellen Wiener Kaffeesieder Balls ganze 150.000 Euro in der Kassa. Die Wirtschaftskammer (WKW) als größter Sponsor des Balles regte das auf, sie forderte Aufklärung.

Der Ball wird vom privaten Verein "Klub der Wiener Kaffeehausbesitzer", schon im Dezember hat die WKW Unstimmigkeiten bemerkt und eine Wirtschaftskanzlei beauftragt. In dem Bericht war von unrechtmäßig entnommenenem Geld die Rede gewesen, er wurde an die Staatsanwaltschaft übergeben.

Obmann brauchte Geld

Am Sonntag klärte die neue Obfrau Anna Karnitscher gegenüber "Radio Wien" auf. Der mittlerweile zurückgetretene Ex-Obmann des Vereins, Maximilian Platzer, habe das Geld genommen. Aus einer Notsituation heraus: "Platzer hat dies offensichtlich für sein Geschäft gebraucht, weil er da Engpässe hatte.", so Karnitscher.

Umgehend nachdem die Sache bemerkt wurde, seien die Vereinsmitglieder informiert und Platzer abgesetzt worden. Man habe auch schon eine Rückzahlungsvereinbarung mit ihm geschlossen.

Comment Jetzt kommentieren Arrow-Right
Nav-Account red Time| Akt:

ThemaWeiterlesen