Kaiser rausgekickt: "Sehr problematisch"

Die SPOÖ will im Zuge ihres Neustarts die Zahl der Stellvertreter des Landesvorsitzenden drastisch kürzen. Davon betroffen: Fiona Kaiser. Sie übt jetzt im "Heute"-Gespräch Kritik daran.

Die SPOÖ will im Zuge ihres Neustarts die Zahl der Stellvertreter des Landesvorsitzenden drastisch kürzen. Davon betroffen: Fiona Kaiser. Sie übt jetzt im "Heute"-Gespräch Kritik daran.

Für die bekannt kritische SJ-Landeschefin ist die Reduktion „sehr problematisch in der Symbolik“. Grund: Erst beim letzten Erneuerungsprozess "Morgenrot" hatte man die Zahl der Vize-Chefs erhöht, um so alle Organisationsteile der SPÖ aufzuwerten, wie Kaiser erklärt. "Alles, was damals erreicht wurde, macht man damit jetzt zunichte", ärgert sich Kaiser.

Neben ihr ist auch der parteiinterne Kritiker Bernd Dobesberger nicht mehr Vize. "Nach außen wirkt das nun so, als würde man das bei den Kritischen machen", so Kaiser. Dass Entholzer auch künftig SPOÖ-Chef bleiben dürfte, sei zwar "nicht optimal". Allerdings "ist die Personaldiskussion nicht das Entscheidende", so Kaiser. Vielmehr gehe es bei der Erneuerung jetzt um die Inhalte.

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