Gerade ein einziges Spiel, bloß 45 Minuten, bestritt der baumlange Angreifer für den Premier-League-Verein nach seinem Transfer von Stuttgart zu den "Wolves". Kalajdzic stand gegen Ralph Hasenhüttls FC Southampton in der Startformation, wurde zur Pause ausgewechselt. Am Tag danach bewahrheiteten sich die schlimmsten Befürchtungen: der Angreifer riss sich neuerlich das Kreuzband, wie bereits im Juli 2019.
Am vergangenen Mittwoch wurde der Torjäger in London operiert. Der Klub selbst rechnet mit einer Ausfallzeit von neun Monaten - die Saison ist für Kalajdzic also bereits gelaufen.
Doch der 25-Jährige bleibt optimistisch, blickt zuversichtlich in die Zukunft. Und spricht bereits über sein Comeback. "Bei Stuttgart hat es zehn Monate gedauert, beim zweiten Mal will ich nun schneller zurück sein", erklärte Kalajdzic der "Krone". Und sagte mit Optimismus: "Ich bleibe positiv, denn ich habe blöd gesagt auch keine andere Wahl. Der Verein hat für mich viel Geld bezahlt, und ich bin hier sicher nicht für ein Kurzzeit-Projekt", so der 25-Jährige weiter. Die "Wolves" überwiesen 18 Millionen Euro für den Torjäger an Stuttgart.
Zunächst habe der Angreifer gar nicht mit einer derart schweren Verletzung gerechnet. "Es war dann ein Schock", verriet Kalajdzic. Und erzählte, dass er sogar auf die Brutalität der Premier League aufmerksam gemacht wurde. "Der Co-Trainer warnte mich schon beim Aufwärmen vor der Härte, Intensität und den Ellbogenschlägen. Aber ich habe mein Debüt auch trotz der Verletzung enorm genossen", so Kalajdzic.