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Kalajdzic nach Horror-Diagnose: "Ich bin sprachlos"

Sasa Kalajdzic zog sich in seinem ersten Spiel in England einen Kreuzbandriss zu. "Ich bin sprachlos."
Martin Huber
05.09.2022, 08:03
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Für Sasa Kalajdzic hat das Abenteuer Premier League mit einem Horror-Start begonnen.

In seinem ersten Spiel für die Wolverhampton Wanderers, nur wenige Tage nach seinem Wechsel aus Stuttgart, zog sich der Stürmer eine schwere Knieverletzung zu. Alles deutet auf einen Kreuzbandriss hin, die Erstdiagnose soll heute im Laufe des Tages bestätigt werden.

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Kalajdzic stand beim 1:0-Sieg gegen Southampton erstmals in der Startelf der Wolves. Er wurde nach 45 Minuten in der Halbzeit mit Schmerzen im Knie ausgewechselt.

Kalajdzic meldete sich via Instagram zu Wort, bestätigte eine schwere Verletzung. "Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Alles ging wirklich schnell in den letzten Tagen und ich bin sprachlos über das, was gestern passiert ist. Ich habe gehofft, mein erstes Bild hier mit einem Lächeln im Gesicht posten zu können, während ich mit meinen Teamkollegen den ersten Sieg der Saison feiere", schreibt Kalajdzic. "Leider kann ich dem Team in den nächsten Monaten nicht helfen."

Laut Angaben von Wolverhampton wird sich Kalajdzic am Montag noch einer Untersuchung bei einem Kniespezialisten unterziehen. Eine lange Ausfallzeit ist für den großgewachsenen Stürmer bereits fix. "Ich werde hart daran arbeiten, so schnell wie möglich und noch stärker als vorher zurückzukommen."

Für Kalajdzic ist der Horror-Start nicht neu. Auch beim Ex-Klub Stuttgart zog er sich 2019 nach dem Wechsel von der Admira im ersten Vorbereitungsspiel einen Kreuzbandriss zu. Später musste er sich einer Schulter-OP unterziehen, erkrankte zwei Mal an Corona. Zuvor hatte er bei der Admira einen Mittelfußbruch und einen Syndesmosebandriss erlitten.

Der Ex-Stuttgarter ist letzte Woche für 18 Millionen Euro zu den "Wolves" gewechselt. Sein Ausfall ist auch ein Rückschlag für das Fußball-Nationalteam, das in der Nations League auf Frankreich (22. September/auswärts) und Kroatien (25. September) trifft.

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