Kalaschnikow-Anschläge halten Marseille in Atem

Bild: Gerard Julien/AFP

Marseille wird derzeit von einer Serie an Attentaten heimgesucht. Zum dritten Mal in dieser Woche schoss ein Mann mit Kalaschnikows um sich. Ein Mann wurde dabei getötet.

Die südfranzösische Hafenstadt Marseille ist über den dritten Kalaschnikow-Angriff binnen einer Woche entsetzt. Am späten Donnerstagabend wurde in einem Imbiss ein Mann getötet. Ein weiterer erlitt schwere Verletzungen. Beide Opfer wurden den Angaben zufolge von mehreren Kugeln aus einer Kalaschnikow getroffen. Am Tatort fanden die Ermittler rund 30 Patronenhülsen.

Staatsanwalt typisch für einen Racheakt

Staatsanwalt Jacques Dallest erklärte, dass die Art der Tötung typisch für einen Racheakt sei, die Hintergründe der Tat seien aber noch unklar. Die 41 und 32 Jahre alten Opfer seien der Polizei bekannt, allerdings wegen lange zurückliegender Fälle. Laut Dallest habe es bei dem Angriff einen Schützen gegeben, der möglicherweise in Begleitung eines anderen gewesen sei.

Erst Anfang der Woche hatte es in Marseille Schießereien mit Kalaschnikows gegeben. Am Montagabend kam ein Einbrecher in einem Schusswechsel mit der Polizei ums Leben, nachdem er zusammen mit mindestens zwei Komplizen einen Baumarkt überfallen hatte. In der Nacht auf Montag war ein Verdächtiger , bei der die Einbrecher ebenfalls mit einer Kalaschnikow auf die Polizisten schossen. Ein Polizist wurde schwer verletzt.

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