Seit zwei Wochen liegt nun die Eiseskälte über Österreich, und das spüren auch die Liftgesellschaften. Bei Temperaturen bis minus 20 Grad verzichten viele Tagesskifahrer auf das Pistenvergnügen. Bis zu 80 Prozent weniger Skikarten werden verkauft, melden etwa die Salzburger Liftgesellschaften.
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Viel Schnee und ausgezeichnete Pistenverhältnisse, aber auch eisige Kälte - so lässt sich die Situation in Österreichs Skigebieten momentan beschreiben. Auf den Verkauf von Skipässen habe sich die Kälte der vergangenen Wochen ausgewirkt, sagte der Sprecher der Salzburger Seilbahnwirtschaft, Ferdinand Eder.
„Jene Skigebiete, die stärker vom Tagesskifahrer abhängig sind, haben doch Rückgänge zu verzeichnen, aber jene Skigebiete, die von Urlaubsgästen leben, haben etwa das gleiche Niveau wie im letzten Jahr“, so Eder. Dementsprechend verzeichnen etwa das Kitzsteinhorn und die Schmittenhöhe (beide Pinzgau) nur minimale Umsatzeinbußen von ein paar Prozent, ebenso Obertauern (Pongau/Lungau).
Einbußen bis 80 Prozent in Flachau
Etwas deutlicher ist der Rückgang bei den Tagesskifahrern schon im Gasteiner Tal (Pongau) mit minus 15 Prozent. Und dann gilt eben: Je näher ein Skigebiet an der Autobahn liegt, umso schmerzlicher sind heuer die Einbußen bei Tagesskifahrern. Ganz besonders ist davon Flachau (Pongau) betroffen, bestätigte Bergbahnen-Chef Ernst Brandstätter: „Da ist sicher ein Rückgang von über 80 Prozent aufgrund des kalten Wetters zu bemerken.“
Für die gesamte Wintersaison geben sich die Seilbahnmanager dennoch optimistisch. Denn der viele Schnee und die schöne Winterlandschaft seien die beste Werbung für einen Skiurlaub. Zudem liege die Karwoche heuer mit Anfang April ideal für eine noch gute Ostersaison, sagte Eder.