Kältester Februar des Jahrtausends in Wien

Die frostigen Temperaturen bescheren den Wienern den Rekord-Februar des Jahrtausends. Minus 14 Grad wurden am Donnerstag in den Außenbezirken gemessen, auf minus 12,2 Grad sank die Temperatur in der Innenstadt. Auf der Jubiläumswarte am Wiener Gallitzinberg wurden sogar minus 16,3 Grad gemessen.

Die frostigen Temperaturen bescheren den Wienern den Rekord-Februar des Jahrtausends. Minus 14 Grad wurden am Donnerstag in den Außenbezirken gemessen, auf minus 12,2 Grad sank die Temperatur in der Innenstadt. Auf der Jubiläumswarte am Wiener Gallitzinberg wurden sogar minus 16,3 Grad gemessen.

In den "warmen" Mittagsstunden müssen die Wiener trotzdem bei minus sechs Grad zittern. Doch die frostige Temperatur allein, macht noch keinen kollektiven Schüttelfrost. Verschärfend hinzu kommt der eisige Wind, der über Wiens Hausdächer fegt. Zwar scheint auch häufig die Sonne, doch können am Donnerstag Wolkenfelder über die Stadt ziehen und die Sonne zwischenzeitlich verdunkeln.

Wind erhöht Erfrierungsgefahr

Bei Wind fühlen sich kalte Temperaturen noch viel eisiger an. Hat es in Wien, wie momentan auf der Jubiläumswarte der Fall, minus 15 Grad und der Wind bläst zusätzlich mit einer Geschwindigkeit von 50 km/h, fühlt es sich an als hätte es minus 29 Grad. Das ist nicht nur unangenehm, sondern kann auch gefährlich werden. Wenn der Wind auf die ausgekühlte Haut trifft, dauert es nur 10 Minuten bis eine halbe Stunde, bis es zu Erfrierungen kommen kann. Besonders gefährdet sind Nasenspitze und Ohren. 

Auch der Rest von Österreich stöhnt wegen der Kälte. In Niederösterreich werden, weil das Dach einer Halle wegen der Schneelast einzustürzen drohte.

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