Kaminbrand: Bub (12) schwer verletzt im Spital

Bei einem Brand in Waizenkirchen (Bez. Grieskirchen) wurde Sonntagvormittag ein Jugendlicher schwer verletzt. Ein Hubschrauber flog ihn ins Spital.

Ein kleinerer Brand im Bereich eines Kamins hatte in einem Wohnhaus in Waizenkirchen Sonntagvormittag fatale Folgen. Es kam zu einer starken Rauchentwicklung. Einer der Bewohner, ein zwölfjähriger Bub, konnte sich nicht mehr alleine rechtzeitig ins Freie retten.

"Als wir eintrafen, waren die Bewohner bereits im Freien. Durch den Kaminbrand kam es zu einer sehr starken Rauchentwicklung", so Stefan Reiter von der Feuerwehr Waizenkirchen. Insgesamt waren 100 Feuerwehrmänner vor Ort.

Nach der Erstversorgung durch den Notarzt, flog der Rettungshubschrauber Christophorus 10 den schwerverletzten Buben ins Spital nach Graz. Zwei Erwachsene und ein weiterer Jugendlicher sollen ebenfalls Verletzungen erlitten haben. Sie mussten ins Spital nach Wels.

Der Zwölfjährige liegt in der Grazer Uni-Klinik auf der Intensivstation. "Er ist stabil", hieß es Sonntagnachmittag auf "Heute"-Nachfrage.

Schuppen stand in Vollbrand



Auch in Aschach an der Steyr (Bez. Steyr-Land) kam es gegen 9 Uhr, knapp zwei Stunden vor dem Brand in Waizenkirchen, zu einem Großeinsatz der Feuerwehren.

Ein an ein Wohnhaus angrenzender Holzschuppen ging in Flammen auf. Da auch ein weiteres Haus vom Feuer betroffen war, wurde Alarmstufe zwei ausgerufen. Insgesamt rückten neun Feuerwehren aus.

"Schon bei der Anfahrt zum Einsatzort haben wir eine große Rauchsäule gesehen", erinnert sich Einsatzleiter Jürgen Hiesmair von der Feuerwehr Aschach.

Während der Schuppen in Vollbrand stand, griffen die Flammen auch auf die Fassade des Nachbarhauses über. Eine gekappte Stromleitung erschwerte die Löscharbeiten. "Die Feuerwehrmänner konnten zunächst nicht auf das Dach des Hauses, mussten warten bis die Energie AG den Strom abschaltete", so ein Zeuge.

Ein drittes Haus, ebenfalls in der Nähe des Brandherdes, blieb vom Feuer verschont. Verletzt wurde zum Glück niemand.

Die genaue Ursache ist derzeit noch unklar. Die Polizei ermittelt.



(mip)

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