Fussball

Kampf um Rapid! Ex-ORF-Boss Wrabetz auf Hofmann-Liste

Die Suche nach dem neuen Rapid-Präsidenten könnte sich kompliziert gestalten. Die Zeichen stehen auf mehrere Listen, eine Kampfabstimmung.
Sebastian Klein
18.09.2022, 09:38
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Kandidaten-Suche auf der Zielgeraden! Bis Sonntagabend müssen die Listen für die anstehende Präsidentschaftswahl von Rapid im November eingereicht werden. Damit spitzt sich der seit Wochen brodelnde Machtkampf immer weiter zu.

Der klare Wunsch von Rapid, dass nur eine geeinte Liste antritt, eine Schlammschlacht so vermieden wird, geht zumindest vorerst nicht auf. Schon im Vorfeld der Deadline sickert durch, dass es neben der Liste von Rapid-Legende Steffen Hofmann zumindest eine weitere geben wird, die dem Wahlkomitee vorgelegt wird.

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Spannend: Worüber bereits seit Tagen getuschelt wird, nimmt konkrete Formen an – Ex-ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz soll als Präsidentschaftskandidat der Liste Hofmann ins Rennen geschickt werden.

Wohl mindestens eine Gegenliste

Laut "Kurier" kristallisiert sich eine Liste rund um Präsidiumsmitglied Stefan Singer als möglicher Gegenspieler. Sein Vorteil: Er pflegt enge Kontakte zur organisierten Fanszene. Die Macht der Fans, speziell der Ultras, wurde in den vergangenen Wochen deutlich sichtbar. Präsident Martin Bruckner und Geschäftsführer Christoph Peschek kündigten jeweils den Rücktritt an, nachdem Teile des Block West die VIP-Tribüne und später die Geschäftsstelle gestürmt hatten…

Um eine Kampfabstimmung zu vermeiden, könnten jetzt zwischen den Listen Verschiebungen und Fusionen stattfinden. Zuletzt war von Grabenkämpfen zu hören, die Fronten dürften also verhärtet sein. Das Wahlkomitee wird aber bemüht sein, die Lage nicht eskalieren zu lassen. Es verhängte diese Woche schon präventiv einen Maulkorb – mögliche Kandidaten und Listen wurde mit dem Ausschluss von der Wahl gedroht, sollten sie sich im Vorfeld öffentlich äußern.

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