Kanadische Polizei entschuldigt sich bei Nickelback

Vor wenigen Tagen sorgte das Polizeirevier im kanadischen Kensington mit einem Facebook-Posting für weltweite Lacher. Vorweihnachtliche Alko-Lenker würde man neben den gängigen Strafen zusätzlich mit Nickelback quälen, hieß es dort. Nun entschuldigten sich die Gesetzeshüter bei der Rockband.

Vor wenigen Tagen sorgte das Polizeirevier im kanadischen Kensington mit einem Facebook-Posting für weltweite Lacher. Vorweihnachtliche Alko-Lenker würde man neben den gängigen Strafen zusätzlich mit quälen, hieß es dort. Nun entschuldigten sich die Gesetzeshüter bei der Rockband.

"Was macht man, wenn du einen Witz benutzt, um eine wichtige Botschaft zu verbreiten, die Botschaft dabei aber selber zum Witz wird? Wie wir beobachten mussten, entwickelte sich unser Facebook-Post zu einer internationalen Story. Und in all dem Lärm ging dann die Botschaft 'Don't Drink and Drive' neben all der Negativität gegenüber der Band, die ich euch vorspielen wollte unter", begann Constable Rob Hartlen seine Entschuldigung.

Anfangs dachte er, dass das Posting gut ankommen würde. Das tat es auch. Überall auf der Welt berichteten Medien über die "harte Vorgehensweise" der Polizei von Kensington. Doch dann kippte die Stimmung. Man warf den Officers vor, aus dem Tatbestand des betrunkenen Autofahrens eine spaßige, sogar lächerliche Sache zu machen. Auch, dass der Fokus medial auf Nickelback und nicht auf der eigentlichen Message lag, störte Hartlen schließlich. Also ging er noch einmal auf Facebook, um sich bei der Band und den vier Mitgliedern zu entschuldigen.

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