Känguru ausgebüxt: Hatte "Johann" Heimweh?

"Johann" ist verschwunden, möglicherweise sucht er sein altes Zuhause.
"Johann" ist verschwunden, möglicherweise sucht er sein altes Zuhause.Bild: Kein Anbieter/zVg/Kameltheater Kernhof
Bennett-Wallaby "Johann" büxte in der Nacht auf Donnerstag aus dem Weißen Zoo in Kernhof aus. Erst vor rund einem Monat war er vom Harzberg in Bad Vöslau nach St. Aegyd umgezogen.
Wo ist "Johann"? Wie berichtet büxte das rund 70 Zentimeter große Bennett-Wallaby in der Nacht auf Donnerstag aus dem Weißen Zoo von Herbert Eder in Kernhof in St. Aegyd am Neuwalde (Bezirk Lilienfeld) aus. Er war einfach über den Zaun gesprungen.

Tierpfleger und Feuerwehr suchten das Känguru, grasten die Gegend rund um Kernhof ab – vergeblich, Johann versteckte sich zu gut.

Sichtung im Wällischgraben

Eine Sichtung im Wällischgraben in St. Aegyd gab es bereits am Donnerstag, das intelligente Tier einzufangen dürfte aber schwierig werden.

CommentCreated with Sketch.0 Kommentar schreiben Arrow-RightCreated with Sketch. Der Grund, warum "Johann" ausgebüxt ist, könnte ganz schlicht und einfach Heimweh sein – oder es klappt mit der Liebe nicht so recht.

"Johann" ist Neuankömmling

Denn: Bis vor gut einem Monat lebte "Johann" noch auf der Kängurufarm von Wolfgang Zamazal am Harzberg in Bad Vöslau (Baden). Um ihn mit einem weißen Weibchen zu verkuppeln, wurde er in den Weißen Zoo ins Mostviertel gebracht.

Dass "Johann" in der "Wildnis" nicht überleben kann, wird nicht befürchtet. Sowohl Zoo-Direktor Herbert Eder als auch Farm-Betreiber Wolfgang Zamazal sind davon überzeugt, dass "Johann" nicht in Schwierigkeiten gerät – vorausgesetzt, er hält sich von Straßen fern.

Nach wie vor werden Hinweise zu seinem Verbleib erbeten, Sichtungen sollen an den Weißen Zoo gemeldet werden.

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