Der 1ST Austrian K.O.-Cup am Samstag lockt über 250 Teilnehmer aus der ganzen Welt nach Tulln an der Donau. In verschiedenen Kategorien geht es bei Vollkontakt-Kämpfen zur Sache – von jung bis alt messen sich die Karateka nach den strengen Knockdown-Regeln der International Federation of Karate (IFK).
Techniken mit maximaler Wirkung, Siege durch K.O., technische Überlegenheit oder nach Punkten (Wazari oder Ippon): Darauf kommt es am Samstag in der Josef-Welser-Sporthalle an. Die Veranstaltung wird mitunter von einem der wohl stärksten Paare Österreichs organisiert.
Iuliia und Emanuel Lebo von der Karateschule "K.O.DOJO" im 16. Wiener Bezirk sind leidenschaftliche Karateka und renommierte Wettkämpfer. Emanuel feierte im Jahr 2015 den Welt- und auch Europameistertitel im Kyokushin Karate. Nun bringt er der nächsten Generation sein Wissen bei, möchte mit dem Turnier in Tulln "einen bedeutenden Meilenstein für die österreichische Kyokushin-Community" setzen und hochkarätige internationale Kämpfer an Land ziehen.
Auch Ehefrau Iuliia hat es faustdick hinter den Ohren, eroberte unter anderem Platz 3 bei einer Europameisterschaft. "Das Turnier ist offen für alle Vollkontakt-Karate-Stile und bietet eine Plattform für herausragende sportliche Leistungen und den internationalen Austausch unter Karateka", heißt es vom Veranstalter.