Kardinal Schönborn über den Schulbeginn

Kardinal Schönborn, wie man ihn kennt: gütig lächelnd
Kardinal Schönborn, wie man ihn kennt: gütig lächelndHelmut Graf
Für viele Kinder ist der Schulbeginn ein Sprung in den Ernst des Lebens. Kardinal Schönborn appelliert an uns alle, die Jungen dabei zu unterstützen.

Für fast eine Million junger Menschen ist am Montag Schulbeginn. Wie wird das neue Schuljahr aussehen? Hoffentlich anders als das letzte, ohne neuen Lockdown, mit echtem Unterricht in der Gemeinschaft der Schule. Aber die Unsicherheit ist hoch, die Infektionszahlen steigen, besonders bei Nichtgeimpften. Es wird viel getestet werden. Die Bereitschaft ist groß, die Präventivmaßnahmen mitzutragen, um wieder normal zur Schule gehen zu können.

Ein neuer Lebensabschnitt

Schulbeginn, das ist für viele junge Menschen ein neuer Abschnitt in ihrem Leben. Ich denke an die kleinen Neuanfänger, die ihre ersten Tage in der Schule erleben. Es ist ein riesiger Schritt in ihrem jungen Leben. Für andere ist es der Moment des Schulwechsels. Eine neue Umgebung, eine neue Klassengemeinschaft. Wieder andere treten in eine Phase der ersten Berufsorientierung ein. Besonders am Herzen liegen mir die, die eine Lehre beginnen und damit schon in jungen Jahren in die Berufswelt einsteigen. Es ist oft ein Sprung in den "Ernst des Lebens". Für alle diese Etappen brauchen die Kinder und Jugendlichen Ermutigung und Anerkennung. Es liegt an uns, sie dabei nicht allein zu lassen.

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