Kardinal Schönborn über die verborgenen Helfer

Der Kardinal, wie man ihn kennt: gütig lächelnd.
Der Kardinal, wie man ihn kennt: gütig lächelnd.(Bild: Helmut Graf)
Kardinal Schönborn erinnert daran, dass unsere wichtigsten Helfer oft übersehen werden. Gerade ihnen gebührt jedoch unsere volle Anerkennung. 

Bald ist Weihnachten. Bald werden die Krippen aufgestellt. Im Mittelpunkt stehen immer das Jesuskind und Maria, die Mutter. Und Ochs und Esel dürfen nicht fehlen. Und auch Josef, aber immer ein bisschen am Rand, fast wie eine Nebenfigur. Papst Franziskus mag den Heiligen Josef ganz besonders. Ihm liegt es am Herzen, auf die Menschen hinzuweisen, die mehr im Hintergrund bleiben und daher allzu leicht übersehen werden. Deshalb hat er jetzt daran erinnert, dass einer seiner Vorgänger vor genau 150 Jahren den heiligen Josef zum Schutzpatron der Kirche erklärt hat.

Warum ist ihm das gerade in Corona-Zeiten wichtig? Weil Josef nie im Rampenlicht stand. So wie heute viele Menschen, die in dieser Krise unser Leben gestalten und erhalten, ohne Schlagzeilen zu machen: Ärzte, Krankenschwestern und Pfleger, Supermarktangestellte, Reinigungspersonal, Betreuungskräfte, Transporteure, Ordnungskräfte, ehrenamtliche Helfer, Priester, Seelsorger und viele andere.

"Der heilige Josef erinnert uns daran, dass alle, die scheinbar in der zweiten Reihe stehen, bei Gott eine unvergleichliche Hauptrolle spielen. Ihnen allen gebührt Dank und Anerkennung", schreibt Papst Franziskus.

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