Choupette, die weiße Katze von Karl Lagerfeld, galt als Augenstern des Designers. Doch das war nicht immer so: Anfangs fürchtete er sich sogar vor der Mieze.
Wie seine dunkle Sonnenbrille galt auch Karl Lagerfelds († 2019) vierbeinige Gefährtin Choupette (8) als Markenzeichen des verstorbenen Modezaren. Gemeinsam bildeten er und Choupette über Jahre hinweg ein medienwirksames Duo. Lagerfelds Katze hatte sogar ihren eigenen Social-Media-Auftritt und eigens angestellte Gouvernanten. Nach Lagerfelds Tod übernahm eine davon die Patenschaft für die Fell-Diva.
Jetzt schildert Lagerfeld-Muse und Model Baptiste Giabiconi (30) in seinem Buch "Karl et moi", dass die Anfänge zwischen Choupette und Lagerfeld nicht so rosig aussahen.
Darin erzählt Giabiconi, dass eigentlich er Choupettes erster Besitzer gewesen sei. Da ihn mit dem Chanel-Chefdesigner eine besonders enge Freundschaft verband, übergab er die weiße Birma-Katze vor einer Reise in Lagerfelds Obhut. "Sag, dieses Tier hat keine Bakterien?" wollte Karl unbedingt wissen, bevor er Choupette bei sich aufnahm.
Aus anfänglicher Skepsis wurde schließlich Zuneigung, denn Lagerfeld wollte die flauschige Mieze nicht mehr hergeben.
Stationen in KARL LAGERFELDS Leben:
"Du kannst dich nicht um sie kümmern, wie es nötig ist", soll der Stardesigner dem Model ausgerichtet haben, als dieser die Samtpfote wieder in die Arme schließen wollte. Nach einem heftigen Streit habe Giabiconi Lagerfeld das Haustier überlassen, erinnert er sich in seinem Buch. Einem "Kaiser" verwehrt man schließlich kein Geschenk.