Karl Lagerfeld wurde in der Nähe von Paris verbrannt

Der Modezar hatte sich gewünscht, weder eine öffentliche Trauerfeier noch ein Begräbnis zu haben. Am Freitag wurde er in kleinem Kreis eingeäschert.
"Wie schrecklich! Eine Beerdigung? Da sterbe ich lieber!", hatte Karl Lagerfeld einmal im Interview mit "Numero" gesagt. "Ich will verbrannt werden."

Die letzte Reise

Am Freitag entsprachen das Modelabel Chanel und seine engsten Freunde dem Wunsch des Modezars. "King Karl", der am Dienstag im Alter von 85 Jahren in Paris verstorben war, wurde im, Krematorium von Nanterre westlich von Paris eingeäschert. Wie die Zeitung "Le Monde" berichtet, soll der Perfektionist die Zeremonie vor seinem Tod noch selbst geplant haben.

Ein Begräbnis wird es gemäß dem Wunsch des Modezars nicht geben. Er wollte, dass seine Asche mit der seiner Mutter und der seines 1989 an Aids verstorbenen Partners Jacques de Bascher vermengt und verstreut wird. "Wir respektieren den Wunsch von Karl Lagerfeld", so ein Sprecher von Lagerfelds Modehaus am Mittwoch.

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Prominente Trauergesellschaft

Die Öffentlichkeit war von der Trauerfeier ausgeschlossen. Neben Lagerfelds Patenkind Hudson Kroenig (11) und seinem Vater Brad Kroening erwiesen auch Freunde wie der französische Unternehmer und Milliardär Bernard Arnault (Louis Vuitton) und Caroline von Hannover mit ihren Kindern Charlotte und Andrea Casiraghi.

Auch die langjährige Chefredakteurin der "Vogue", Anna Wintour, sowie Carine Roitfeld, die Chefredakteurin der "Vogue Paris" verabschiedeten sich vom Mode-Genie.



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(oet)

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