Kasperltheater rund um Direktorensessel

Auch heuer müssen mehrere Schulen ohne bestellten Direktor ins neue Schuljahr starten. Die Ursache ist im Unterrichtsministerium sowie bei klagswütigen Pädagogen zu suchen. „Heute“ zeigt drei Fälle auf, in allen ist anzunehmen, dass sich die Direktorenbestellung zu einer unendlichen Geschichte auswächst.

Ein ministerieller Formalfehler hat Johann Böhm von der Tourismusschule HLF Krems den Direktorstitel gekostet. Eine im Rennen um den Schulleitersessel unterlegene Kollegin legte beim Verwaltungsgerichtshof (VGH) Beschwerde ein. Wohl ohne Glück, denn im neuen Dreiervorschlag, der dem Bundespräsidenten vorgelegt werden muss, findet sie sich nur noch an letzter Stelle. Sie wird, ist man an der Schule überzeugt, trotzdem nicht aufgeben, weiter prozessieren und alle Rechtsmittel ausschöpfen.

Ähnlich an den HTLs Wr. Neustadt und Mödling. Auch dort sind wegen VGH-Beschwerden die Direktorensessel vakant. Ein Insider: „In beiden Fällen wird wohl bis zur Amtshaftungsklage prozessiert!“

Karl Müllauer

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