Kasse will 689 Euro für "unnötige" Fahrt!

Teurer Rettungseinsatz nach Einsatz im März
Teurer Rettungseinsatz nach Einsatz im MärzBild: Sabine Hertel
Die Wiener Rettung stellte einer Patientin für einen Einsatz 689 Euro in Rechnung. Grund: Die Patientin hatte den Transport ins Spital abgelehnt.

Da staunte der 42-jährige Wiener Florian H. nicht schlecht: Vor wenigen Tagen flatterte ihm eine Rechnung der Wiener Rettung ins Haus, die für einen Einsatz im März dieses Jahres 689 Euro verlangt. Die Gebietskrankkasse zahlte nämlich nicht.

Krämpfe und Schmerzen

Zur Vorgeschichte: Die Frau des Journalisten war an einem Sonntagabend mit heftigen Krämpfen und Schmerzen im Unterleib zusammengebrochen. Der geschockte Gatte rief die Wiener Berufsrettung, die eintreffende Besatzung hatte jedoch keinen Arzt dabei. Also wurde der Mediziner „nachbestellt", injizierte der Frau ein starkes Schmerzmittel und empfahl einen Spitalsbesuch am nächsten Tag.

Kasse will prüfen

Der empörte Ehemann: „Meine Frau hat sich vor Schmerzen gewunden, ich hatte Angst, dass sie kollabiert!" Zudem wohnt das Paar in einem Altbau ohne Lift. Auskunft der Rettung: "Die Patientin soll sich mit uns in Verbindung setzen." Die Kasse jedoch kontert: Die Patientin hat nach der Behandlung einen Transport ins Spital abgelehnt und einen Revers unterschrieben.

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