Katar will Mohammed- Film ohne Propheten drehen

Bild: Reuters
Um dem Propheten Mohammed ein besseres Image im Westen zu verpassen, nimmt Katar eine Milliarde Dollar in die Hand. Skurriles Detail: Weil man im Islam den Propheten nicht darstellen darf, wird er selbst in seinem Film nicht vorkommen.


Die Alnoor Holdings Company aus Katar plant ein siebenteiliges Epos über das Leben des Propheten Mohammed - und buttert Milliarde Dollar (rund 755 Mio. Euro) in das Projekt.

"Das Drehbuch ist nach der Überwindung vieler Herausforderungen abgeschlossen", heißt es aus dem Unternehmen. Als Berater beim Projekt fungiert der einflussreiche Theologe Scheich Youssef al-Qaradaoui, bekannt durch seine Auftritte im Nachrichtensender Al-Jazeera.

 Der Film solle unter anderem auch auf Englisch synchronisiert werden, "um das schlechte Image, das die westlichen Gesellschaften vom Islam haben, zu korrigieren", heißt es.
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